Vorstellung unserer Einrichtung
Pädagogische und konzeptionelle Inhalte
Kinder u. 3 Jahren
Eingewöhnung
Kinder ab 3 Jahren
Zusammenarbeit
Vorstellung unserer
pädagogischen Arbeit
Sonstiges
11.03.2010
Familienzentrum St. Nikolaus - Meerbusch-Osterath
Wer hier drin ist, kommt gross raus

Ob das gut geht ? Wie wir die Eingewöhnung und das Leben speziell in der U3 – Gruppe gestalten

Die Aufnahme der U3 Kinder in den Kindergarten

Zum ersten Mal ohne Mama und Papa und so viele Kinder.
Wer sind die großen Leute?
-
Bestimmt wird mein Kind weinen, wenn ich gehe.
Es war noch nie irgendwo alleine.
-
Ein mulmiges Gefühl
und die Frage "Wie mache ich es richtig?"
haben Eltern, wenn sie mit ihrem Kind
zum ersten Mal den Kindergarten besuchen.

Mit der Aufnahme in unseren Kindergarten hält sich Ihr Kind wahrscheinlich zum ersten Mal ohne die Eltern in einer fremden Umgebung auf.
Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen knüpfen, einen Platz in der Gruppe finden und viele neue Erfahrungen sammeln, all das sind Aufgaben die von Ihrem Kind bewältigt werden müssen.
In diesen Herausforderungen liegen bereichernde und entwicklungsfördernde Möglichkeiten.
Grundvoraussetzung ist eine Atmosphäre von Vertrauen, Sicherheit und Akzeptanz.
Dazu ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Eltern und uns Erzieherinnen notwendig.
In einem Aufnahmegespräch und an einem Informationsabend möchten wir Ihnen das Gefühl vermitteln, dass ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist.
Im Aufnahmegespräch sollen Sie auch ihre Vorstellungen und Wünsche äußern dürfen, um diese mit den Regeln des Kindergartens in Einklang zu bringen.
Wir möchten, dass Sie uns vertrauen und uns als Erziehungspartner und nicht als Konkurrenten sehen.
Wir freuen uns auf Ihre Kinder und wollen ihnen einen Aufenthaltsort bieten, an dem sie sich wohl und geborgen fühlen.
Um individuell auf jedes Kind eingehen zu können, werden wir im Aufnahmegespräch eine Art Fragenkatalog mit Ihnen erarbeiten.

Unter anderem geht es um so wichtige Fragen wie:
- hat das Kind Geschwister oder ist es Einzelkind
- hat es bereits Erfahrungen in Gruppen (Krabbelgruppen, usw.)
- gibt es Krankheiten, Allergien von denen wir wissen müssen
- Vorlieben des Kindes
- braucht, wenn ja wann, das Kind einen Schnuller
- Essgewohnheiten
- Schlafgewohnheiten, Einschlafrituale
- wie ist die Familiensituation (z. B. allein erziehend, getrennt lebend)
- gibt oder gab es Probleme mit dem Kind
- usw.
An einem Informationsabend, der kurz vor der Aufnahme Ihres Kindes stattfindet, werden wir den Fragenkatalog gegebenenfalls aktualisieren und mit Ihnen besprechen, was Sie zur Pflege, für die Mahlzeiten, zum Schlafen, für den Aufenthalt im Kindergarten, usw. mitbringen müssen. Ebenfalls werden wir dann den ersten Kindergartentag Ihres Kindes mit Ihnen abstimmen.
Einen besonderen Stellenwert wird an diesem Informationsabend die Eingewöhnung Ihres Kindes in unseren Kindergarten einnehmen.
Das Brandenburger Institut "INFANS" hat Ende der 80er Jahre, auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen, Rahmenbedingungen für die Eingewöhnung besonders von Kindern unter drei Jahren zusammengestellt.
Es wurde ein Modell entwickelt, das so genannte "Berliner Eingewöhnungsmodell" das Erziehrinnen und Eltern klare Handlungsanweisungen und somit auch Verhaltenssicherheit gibt.
Wir gestalten die Eingewöhnungsphase schon länger nach dem so genannten „Berliner Modell“ und haben bisher gute Erfahrungen damit gemacht.

Die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell gliedert sich in 3 Phasen:
1. Phase
In den ersten drei Tagen (Grundphase) sollte ein Elternteil (Bezugsperson) im Gruppenraum anwesend sein. Das Kind kann sich entfernen und bei Bedarf in den "sicheren Hafen" zurückkehren.
Der Besuch des Kindergartens sollte in dieser Zeit nicht länger als ein bis zwei Stunden dauern. Ein Trennungsversuch sollte nicht gemacht werden.
2. Phase
Der erste Trennungsversuch wird am vierten Tag durchgeführt. Reagiert das Kind aufgeschlossen und überzeugt es sich nicht ständig, ob Mama oder Papa noch da sind, kann die Bezugsperson für kurze Zeit den Raum verlassen. Wichtig ist, dass sie sich vom Kind verabschiedet.
Sie bleibt in Rufnähe, falls das Kind weint und sich nicht von der Erzieherin trösten lässt.
3. Phase
Kann das Kind sich gut von der Bezugsperson lösen, sollte diese morgens nur noch kurze Zeit im Gruppenraum bleiben, sich vom Kind verabschieden und zu einer abgesprochenen Zeit wieder in den Kindergarten kommen. Das Kuscheltier oder ein anderer "Tröster" dürfen natürlich nicht fehlen.
Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als "sichere Basis“ akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.
Dies ist z. B. dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang der Mutter protestiert (Bindungsverhalten zeigt), sich aber schnell von der Erzieherin trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

Aufnahme

 
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